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Flora
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Die kanarische Insel La Gomera besitzt mehrere Vegetationszonen, die aufgrund ihrer Höhenlage und ihres Mikroklimas sehr unterschiedlich sind. Im Norden der Insel finden ab 500 m Höhe
dichte Lorbeerwälder und immergrüne Farne durch stete Wolkenbildung die besten Wachstumsbedingungen. Oberhalb einer Höhe von 1000 Metern gehen sie fließend in die Fayal- Brezal- Formation über, einem Heidemischwald aus Gagelstrauch (Faya) und Baumheide (Brezo).
Hingegen dominieren im regenarmen Süden der Insel neben verschiedenartigen kargen Sträuchern der phönizische Wacholder, Dickblattgewächse der Gattung Aeonium und die mit der nordafrikanischen Dattelpalme verwandte Kanarenpalme.
Mit etwa 120.000 Exemplaren macht sie La Gomera zur palmenreichsten Insel des Archipels. In Küstennähe befinden sich vorwiegend Pflanzen, die auf die salzhaltige Brise des Meeres angewiesen sind. Typische Arten sind z.B. der Strandflieder, diverse Wolfsmilchgewächse, Agaven und Feigenkakteen.
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